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Andalusien 2019

Liebe Freunde und Bekannte, WIR HABEN ES NOCH MAL GETAN! Nach 2017 sind wir am 27.09.2019 erneut zu einer Andalusienrundreise mit dem Wohnmobil (und unserem kleinen Smart hinten dran) gestartet. Für alle, die sich mehr über Fotos der Reise erfreuen, haben wir wieder eine offene Bildergallerie bei CEWE angelegt, einfach folgendem Link folgen: 

https://www.cewe-myphotos.com/open/share/77edf9f3dd7841e687646af6bf0da538 

Diese Fotogallerie wird bis zum 02.11.2019 laufend aktualisiert, genauso wie der Inhalt auf unserer Homepage.  

Die ersten 600 Kilometer von Aachen aus gingen quer durch Paris (nochmals dank an unser Navi, wir wären lieber außen rum gefahren, statt um 16 Uhr mitten durch das Verkehrschaos).  

Übernachtet haben wir dann hinter Orleans in einem kleinen Dorf namens Lailly en Val, direkt am Kirchturm und kleinem See.  

Hinweis an alle Frankreich-Wohnmobilisten: Schaut Euch unbedingt folgenden Stellplatzanbieter an:   

                     www.campingcarpark.com  

Der Betreiber hat hunderte tolle Stellplätze (in Frankreich) im Angebot, für wenig Geld, meist in toller Lage. Man meldet sich einmalig an (Gebühr 20 Euro) und bekommt dann eine Zugangskarte zugeschickt. Alle Plätze sind mit einer automatischen Schranke mit dieser Karte bedienbar, vorausgesetzt ist natürlich, dass auch ein Guthaben auf diese Karte aufgebucht ist (alles aber ganz easy). Von unterwegs kann man sich die Plätze aussuchen, prüfen, ob noch ein Platz frei ist oder ggf vorreservieren. Wir sind begeistert von „campingcarpark“.  

Am nächsten Morgen ging es weiter (450 Kilometer) in Richtung Bordeaux/Saint Emillion. Auch hier wieder dank „campingcarpark“ gut übernachtet. 

Salamanca im Norden Spaniens haben wir ausgelassen, da wir in dieser tollen Altstadt bereits 2017+2018 waren. 

Am dritten Tag und weiteren 500 Kilometern folgte Burgos (CP Fuentos Blancas). Burgos ist eine wunderschöne mittelalterliche Stadt. Dort sind wir zwei Tage geblieben. 

480 Kilometer weiter haben wir dann Caceres (seit 1986 Uneso Kulturerbe) erreicht. Zwei Tage haben wir auf dem CP Caceres gestanden. Von dort aus Besuch des schönen mittelalterlichen Dorfs Truijlio (an dieser Stelle Dank an den Kollegen Schroeder).

Zirka 300 Kilometer weiter haben wir dann Cordoba erreicht. Ein MUSS für Andalusien-Reisende. Der CP hieß El Brillante (für Dickschiffe nicht ganz einfach, aber 6 Großplätze). Die Mezquita ist natürlich mit ihren 800 tragenden Säulen das Highlight, neben dem Königspalast, einfach gigantische u.a. maurische Bauwerke. 

Von dort aus ging es zirka 300 Kilometer weiter nach El Puerto de Santa Maria, ein Fischerdorf, welches im Umbruch ist und eines zweiten Blickes bedarf. Die Altstadt ist etwas versteckt und abends locken die Restaurants mit vorzüglichen Speisen. Der CP war Playa las Dunas s Anton. Aufenthalt 4 Tage mit Smart-Fahrten nach Sanlucar (Fisch essen), Cadiz (MUSS), Chipiona , Jerez de la Frontera (Besichtigung Sherry-Kellerei). Sivilla hätten wir gerne noch gemacht, ebenfalls ein MUSS einer Andalusienreise, aber, da wir 2017 ausgiebig dort waren, dann nicht mehr angefahren. 

Weiter ging die Reise(130 Kilometer) nach TARIFA, dem Mekka der Kiter und jungen Leute. Hier kam dann auch für 5 Tage unser Sohn nachgeflogen und wir durften die Tage über die Welt der Kiter kennenlernen. Ein spannender Sport mit großem erforderlichen Können und Geschick. Tarifa bei Nacht, eine Nummer für sich (1000x besser als tagsüber). Übrigens, TARIFA ist der südlichste Punkt Spaniens / Europas. Bis zum nordafrikanischen Kontinent sind es vom Camping Rio Jara nur noch 15 Kilometer. Tarifa gab es auch noch Besuch von einem befreundeten Pärchen aus Aachen.

Am 14.10. sind wir dann weiter Richtung Malaga (180 Kilometer). Dort wird es mit Campinplätzen eng. Wir haben einen Stadt-CP in Torremolinos genommen, da sich dieser für die folgenden Tage mit dem Smart besser anbot. Es ging zuerst nach Malga (natürlich wieder den Tag über Shopping, hatte ich Heidi versprochen). Am zweiten Tag stand Puertos Banus, ein Jet-Set-Ort, den viele mit Saint Tropez vergleichen (diesem Vergleich hält Puertos Banus allerdings nicht stand). Marbella war nur nebenbei geplant, aber die Altstadt, der Strand, die Promenade entpuppte sich als schön.  

Nun haben wir Halbzeit unserer neuen Andalusienreise erreicht und sind am 18.10.2019 (150 Kilometer) nach Granada weitergefahren. Granada ist natürlich Pflicht einer Andalusienreise. Hinweis: Für einen Besuch der Alhambra unbedingt vorher und rechtzeitig Karten (Internet) kaufen. Diemal sind wir auf dem CP Reina Isabell. Ein kleiner CP, der im Winter gerne von Skifahrern im Gebiet Sierra Nevada benutz wird.Außer Alhambra lohnt sich das Viertel Albaicin und die Basarviertel. Neu haben wir das "Zigeunerviertel" Sacromonte (oberhalb Granada und oberhalb Albaicin) besucht, lohnenswert!!!! Ansonsten ist Granda eine leider hektische Stadt mit viel Verkehr geworden.

Vom Stanort Granada haben wir die Höhlendörfer (hier leben tausende Menschen in Höhlenwohnungen auf neuestem Stand der Technik) von Guadix gemacht. Unbedingt mal unter Guadix die Infos aus Google ziehen! Auch interessant ist der Weg nach Almunecar (Gebirgsstr. A4050) und die Sierra Nevada (Wintersportgebiet). In Guadix kann man Touri-Höhlen besuchen. Wir haben aber einen Installateur kennen gelernt, der uns die "richtigen" Höhlenwohnungen gezeigt habt. Unglaublich, was die Bewohner geleistet haben und wie toll die Höhlen eingerichtet sind. Mittlerweile ist natürlich auch in den Höhlen die Technik eingezogen, aber früher haben sich die "Mauren" vor den Christen in diesen Höhlen versteckt, um nicht ermordet oder versklavt zu werden.

Leider meldete sich nach 3,5 Wochen Sonne pur, in der Nacht zum 20.10, Regen in Granada und morgens lag der erste Schnee in der Siera Nevada. Also schnell weg :-). Die Wetterprognose war Richtung Marbella die beste, um der Regenfront zu entgehen. Also sind wir schnell 200 Kilomter zurück zum Mittelmeer, zur Sonne gefahren (goldrichtige Entscheidung!). Hier werden wir bis ca. 23.10 bleiben und viel unternehmen und auch Freunde treffen (natürlich nicht am Strand grillen wie die Hähnchen). Zuerst waren wir vom Standort Torremolinos (Rand) aus Fuengirola geflüchtet. Im Nachmittag weiter nach Marbella zur Strandpromenade (Paseo Maritimo) - sehr schön (Marbella ist ein sehr sauberer, gepflegter und strukturierter Ort). Dann am 21.10.19 Benalmadena Pueblo (sehr schönes kleines Bergdorf, nicht mit Küstenort verwechseln) und anschliessend in Mijas (weißes Bergdorf).

Bis zum 23.10 bleiben wir noch im Großraum Malaga, dann geht es weiter nach Roquetas del Mar (von dort aus die Westerngegend von Tabernas erkunden).

Roquetas selbst muss man echt nicht haben, furchtbar. Schon die Anreise hier hin führte an fast 80 KilometernPlastik-Gewächshäusern für Tomaten vorbei. Ganze Berge bis zum Strand, über 80 KILOMETER, nur Plastik. Die Folge: alter aufgelöster Plastik überschwemmt das ganze Umland, dazu noch all die verfallenen Häuser. Ausser Tomaten wohnen hier nur in wenigen Orten Menschen. In Roquetas natürlich mehr, ist ja eine Stadt. Schnell weg hier, geht gar nicht. Auch der Campingplatz in Roquetas, eine Idylle für sogenannte Überwinterer (mit Gartenzwergen, Vorzelten, Küchenzelten, Windschutz und Hissfahnen) trifft absolut nicht unser Vorstellungen vom Wohnmobilfahren, never. Nur noch schnell Tabernas, die Westernwüste und dann weiter.

Obschon uns die schlimmen Unwetterberichte im Norden Spaniens und auch Südfrankreich unsicher machen, ob es nicht ratsam ist, noch etwas hier im Süden Spaniens zu bleiben, müßen wir uns ja mit dem Rückweg auseiander setzen. Die Unwetter sollen ja schon bis Denia sein. Wir sind jetzt 4 Wochen ohne Regen unterwegs und würden auch gerne ohne Überschwemmungen Aachen wieder erreichen :-). Klappt auch :-).

Nach Tabernas sind wir weiter bis hinter Cartagena gefahren. Dort haben wir uns für 3 Tage mit einem guten früheren Arbeitskollegen (kennen uns seit über 40 Jahren) und seiner Frau getroffen. Die Zwei sind gegensätzlich zu uns unterwegs, die fahren in den Süden Spaniens zum "überwintern" (bis April/Mai 2020). Haben Elche (größter Palmenhain Europas) und den großen "Zitronenmarkt" in Guadamar besucht (gigantische Ausmaße und Angebote). Nach Cartagena noch schnell zwei Tage ausruhen im 500 Kilometer entfernten Cambrils (dort haben die Unwetter leider vor ein paar Tagen sehr schwer getobt, die Spuren sind deutlich zu erkennen). Haben dort einen Superplatz (Masterplatz) direkt am Strand und vielen Palmen sowie Bananenstauden. Und das Wetter paßt immer noch, haben die Unwetter echt umfahren können.

Ab dem 30.10 folgt dann der Endspurt Richtung Aachen. Allerdings mit Stationen in Avignon und in der Bourgogne.

Donnerstag (hinter Avignon) werden wir auf etwas stoßen, was wir bisher nicht vermißt haben: REGEN :-(.

Nach über 5 Wochen mit nur 1x Regen in der Nacht (Granada) und 20 Minuten im Spätnachmittag (Roquetas) holt uns die Realität an den letzten zwei Reisetagen (zum Glück nur Fahrtage) ein. Wir haben den Regen echt nicht vermißt und sind gerne ohne ihn ausgekommen :-).



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Andalusien 2017

29.09 bis 04.11.2017

" Es war definitiv ein TRAUMURLAUB "

Es gibt es auch zusätzlich eine externe Fotogalerie (nicht auf dieser Homepage) mit den besten Bildern zu Andalusien 2017!  Den Link "Myphotos" gibt es hier (bitte beachten, Fotorechte liegen bei admin zimmermann-aachen.de, dass heißt, jede Art von Kopie oder Weitergabe ist nicht erlaubt!):

                               https://www.cewe-myphotos.com/open/share/e8d7db46654f44c898a6150887acbebf


Reiseverlauf: Orvillers--Sorel und Saintes in Frankreich, Salamanca, Cordoba, Cadiz, Sevilla, Tarifa, Gibraltar, Ronda, Malaga, Granada, Almeria, Villajoyosa, Gruissan (FR) und zum guten Schluß zum Ausklang Saint Tropez (FR) usw., jeweils mit Umgebungen.

Im Urlaubsblog sind einige wenige (verkleinerte) Bilder als Vorgeschmack abgelegt.

Wir geben wenig bis keine Empfehlungen zu Camping-/Stellplätzen an, da dies viel mit Geschmack und individuellen Eigenschaften (WoMo oder wie bei uns Gespanngröße -WoMo mit großem Smartanhänger) abhängig ist. Wir möchten diesen Blog ohnehin nicht als Empfehlung sehen, da wir häufig die Erfahrung gemacht haben, was uns gefällt, muss nicht jedem gefallen (jeder Jeck ist anders) - es ist unser Erlebnisbericht, nicht mehr und nicht weniger.


Datum


Wetter

hier sind wir gerade

das machen wir heute / haben wir gemacht

was gibt es zu berichten

(die Reiseroute gibt es unterhalb des Blogs, am Ende der Tabellen)

29.09.2017 Freitag

Aachen sonnig, Frankreich wolkig

Ailly-Sur-Noye (Nähe Armiens)


nach einem "leichten" Abendessen werden wir früh zu Bett gehen. Die ersten 370 Kilometer sind hinter uns.

Nach turbulenten Startschwierigkeiten (nicht WoMo, für Insider: "Tauchübung") sind wir etwas verspätet gegen 15.30 Uhr los. Gemütlich über mittelalterliche Autobahnen, von einer Baustelle in die nächste, durch Belgien. Stellplatz Nähe Armiens ist ganz neu, 6 Plätze, sind aber alleine hier. Bei Vollbelegung für Dickschiffe nicht eignet, aber ruhig und schön.

30.09.2017 Samstag

Ailly: bewölkt, leichter Nieselregen, ab Paris Wetterumschwung, blauer Himmel, Sonne, warm

Von Ailly sind wir morgens gegen 9 Uhr weitergefahren bis Taillebourg (Nähe Royan, Atlantik), Ankunft 16 Uhr

Tolles Wetter hier, kleiner Spaziergang.Chateau und Park. Ein Dorf im Dornröschenschlaf.

Navi war der Meinung uns mit unserem Gespann (WoMo mit Smart auf Anhänger) mitten durch Paris zu lotsen. War spannend :-). Sind schon einige Mal da gewesen, aber so etwas wie heute haben wir noch nie erlebt. Übelste Slums und die Menschen wohnten im Müll, unter Brettern, auf dem Bürgersteig, im Randstreifen der Autoroute. Schlimm, entsetzlich!

Stehen in Taillebourg an einem alten Chateau. Wieder ein Platz von Campingcarpark. Diese Plätze in FR sind sauber und gut strukturiert. Als Mitglied kann man über die Clubkarte leicht einfahren (wird vom Guthaben abgebucht). Alles online verfügbar, auch immer die aktuelle Platzbelegung!!! Link steht unten auf unserer Homepage. Können Mitgliedschaft nur Empfehlen! Tolles Wetter hier, kleiner Spaziergang.


01.10.2017 Sonntag

9.00 Abfahrt Taillebourg bei Nieselregen. Nieselregen bis Bayonne, ab Grenze Spanien trocken, Salamanca Sonne 30 Grad

Camping Regio in Salamanca (Santa Marta de Tormes), gepflegter Platz, gehört zu dem gleichnamigen Hotel, nicht leicht zu finden, mit Acsi nur 17 Euro pro Tag bezahlt, freie Platzwahl, riesige Stellfläche von 150 qm, sehr saubere Sanianlage, sehr viele Plätze aber  nur wenige um diese Jahreszeit hier.

Ursprünglich war nur die Weiterfahrt nach Alava (direkt hinter der spanischen Grenze) geplant. Die Autobahn in Spanien war aber wie leer gefegt, so dass wir durchgestartet sind. Ohne Stress 850 Kilometer bis Salamanca. Damit haben wir das Etappenziel Alava übersprungen (war nur zum übernachten gedacht). Wir sind über ein ödes Hochplateau viele hunderte Kilometer gefahren. Es sah aus wie eine Steppenlandschaft, wo alles nur vertrocknet und dürr ist.

In Frankreich sind wir überall mit Klasse 2 durchgekommen (einmal sogar 1). Spanien Diesel über 20 Cent preiswerter. Bleiben 3 Nächte in Salamanca, bevor es Mittwoch weitergeht, dies ist dann zunächst die letzte große Tour (510 km), sodann werden die Etappen bis 20.10. nur um die 100 Kilometer sein. Sind bis jetzt 1.750 Kilometer auf Tour (100 Kilometer vor Portugal).

02.10.2017 Montag

9.00 Uhr wolkenloser blauer Himmel, es sollen um die 28 Grad werden (die Nacht war wunderbar kühl zum Schlafen)


Heute wird Salamanca (hier gibt es auch den schönsten Plaza Spaniens) erkundet, mit kulinarischen kleinen Pausen :-):

Das Salamanca zum Unessco-Kulturerbe gehört, wußten wir ja schon vorher, dass dieses kleine Städtchen aber die Erwartungen um ein Vielfaches übertrifft, hätten wir niemals gedacht. Überall Kulturgüter, um jede Ecke in der Altstadt, man kommt aus dem mittelalterlichen Staunen nicht mehr heraus. Ob die einzigartige Kathedrale (wir Aachener -sorry an alle Oecher- meinen, unser Dom wäre etwas Besonderes), ob den schönsten Plaza Spaniens, in Salamanca gibt es Kultur Schlag auf Schlag! Eine kleine Unistadt mit über 40.000 Studenten, die aber optisch gar nicht erscheinen.

Sauber, alles bestens erhalten und aufbereitet, wie die Menschen, die hier leben, es präsentiert sich Kultur auf höchstem Niveau! Ein kleines Städtchen ohne Schmuddel, ohne Grafitti, ohne Schandflecken, heile Welt, es geht einem das Herz auf, das hätten wir hier niemals erwartet. Gratulation an alle, die zur Stadtentwicklung mitgearbeitet haben. Salamanca ein kleiner Geheimtipp, bitte nicht weitersagen :-).

Heute Abend haben wir im Hotel, der CP gehört ja zu der Hotelanlage, zu Abend gegessen. Als "Hotelgäste" haben wir "zu Sonderkonditionen" gespeist (Fisch, Hähnchen, Tintenfisch, Kroketten, Pommes, Kalbfleisch und und und, auf den Tellern war kein Platz mehr. Gekrönt wurde das Essen mit einer Flasche besten Weisswein, für ingesamt 29 Euro (kompl. für 2 Personen). Morgen bleibt die WoMo Küche auch kalt :-).

Ach ja, und vor unserer Rückfahrt mit dem Fahrrad zum CP hatte ich, Peter, an meinem alten MTB (habe das Top-Pedelc zu Hause gelassen) einen Plattfuß vorne (hier treibt ein Dornengebüsch die Radfahrer in den Wahnsinn). Zum Glück war 250 Meter entfernt ein Bikeshop mit super Handwerkern. Binnen 5 Minuten war der Schlauch gewechselt, gegen Bestqualität, für nur 10 Euro mit Material, Montage und Tipp.

03.10.2017 Dienstag

Wetter wieder super, blauer wolkenloser Himmel, es werden 29 Grad erwartet. Geworden sind es sogar gut 30 Grad im Schatten!

Bleiben heute noch in Salamanca, "MÜSSEN" wieder in die Altstadt, unser Herz verlangt das :-). Wieder mit dem Rad, diesmal über die Puente Romano! Heute noch weniger Touris in der Stadt, wieder wunderschon mit viel Flair.


Zuerst geht es heute zum Großeinkauf Wasser (brauchen wir auch für den Kaffee), Wein, Bier, Brot :-). Ganz in der Nähe haben wir einen Lidl gefunden :-).

Gleich, heute Abend, wieder lecker Essen im Hotel REGIO


04.10.2017 Mittwoch

Heute wird in Samanca auch wieder ein schöner Tag, aber wir fahren bereits um 9.00 bei blauem Himmel weiter, 530 Kilometer nach Cordoba.

Stehen in Cordoba, auf einem Camping Municipal, Nähe Innenstadt. Sauberer CP, aber eher auf kleine Mobile ausgerichtet. Mit unserem Gespann gab es auf dem Platz viele entsetzte Gesichter. Die Zufahrtsbrücke sah aus, wie etwas für Fussgänger, aber irgendwie haben wir es geschafft. Allerdings mußten wir zwei Plätze buchen, da sonst keine Chance. Als ich mit dem WoMo und dem Smart hinten dran einen ganzen Weg rückwärts und anschliessend um ein Kurve musste, hatte Heidi den Schweiss auf der Stirn -ich aber auch :-)

Die 530 Kilometer liefen gut, Autobahn leer. Zuerst um die 300 Kilometer auf einem Hochplateau, nur trockne Steppenlandschaft. Anschliessend in Andalusien wurde die Landschaft abwechslungsreicher und gebirgiger. Kurz vor Cordoba noch mal vollgetankt und ausgiebig unser Gespann gewaschen, jetzt blinkt wieder alles :-). Trotzdem waren wir um 16.30 schon auf dem CP (mit Anfahrt durch die Innenstadt)

Puh, hier sind es um die 36 Grad. Die Preise wesentlich teurer als in Samanca. Es ist hier sogar Hauptsaison, weil die Temperaturen nun erträglich werden (für uns trotzdem zu hoch) und enorm viel Reisende ohne Kinder unterwegs sind. Die Nacht soll unter 20 Grad werden, hoffen wir es. Ansonsten haben wir den Rest des Tages gefaulenzt und haben am WoMo Fisch mit Scampis gegrillt.

05.10.2017 Donnerstag

Natürlich zeigt sich wieder der blaue Himmel und es wird warm werden (diese Nacht ging es leider nicht unter 21 Grad). Na ja ein Tief wie jetzt über Deutschland wäre uns allerdings auch nicht recht. Über Tag ging es schon auf 35-36 Grad im Schatten, was in der Altstadt aber erträglich war.


Stadtbesichtigung Cordoba. Wir werden die weltbekannte Mezquita besuchen (Unesco Kulturerbe, bedeutenste Moschee der Welt!). Cordoba hat 330.000 Einwohner, ist schon eine Großstadt und dadurch etwas hektisch. Die Altstadt hingegeben ist mit maurischen Bauwerken eine verkehrsfreie Zone mit spanischem Flair. Der Königspalast Alcazar aus dem 14. Jahrhundert sowie die liebevoll gepflegten und angelegten Gärten sind beeindruckend. Dies allerdings ist kein Vergleich zu der weltgrößten (ehemaligen) Moschee Mezquita, welche 800 Säulen (innen) getragen wird. Ein Bauwerk, in einer Größenordnung was wir bisher noch nie gesehen haben. Erholt haben wir uns mit leckeren Tapas (Geheimtipp) neben der Mezquita.

Wir haben beschlossen morgen nicht weiter nach Sevilla zu fahren, da es dort noch wärmer ist. Es geht also Freitag Richtung Atlantik, nach Cadiz, dort sind erträgliche 28 Grad gemeldet und mit dem Smartie wäre Sevilla auch zu machen :-)

06.10.2017 Freitag

Die Nacht in Cordoba war schon ziemlich warm. Heute früh sind wir bei sonnigem Wetter dann Richtung Cadiz. Dort gegen Mittag angekommen, waren es auch noch 30 Grad und wirklich Abkühlung gab es nur ganz vorne am Meer. Die Nächte werden hier aber "kühl".

Wir sind ab heute nördlich von Cadiz, in El-Puerto de Santa Maria. Der Campingplatz ist in Ordnung und die Stellflächen groß genug. Ansonsten ist der Platz zirka 20 Kilometer ausserhalb von Cadiz Zentrum. Der kleine Strand direkt am CP ist auch sehr gepflegt. Allerdings werden die Strände erst unterhalb von Cadiz richtig schön. Ansonsten scheint der Ort nicht viel herzugeben.

Da die Fahrt nur um die 250 Kilometer war, sind wir zuerst an den Strand gegangen und sind dann nach einem Spaziergang  kurz entschlossen doch noch nach Cadiz gefahren.

Die Strecke zwischen Sevilla und Cadiz ist rundum mit Baumwollfeldern (kenne ich sonst nur aus der Türkei) bestückt

Cadiz ist eine Hafenstadt wie ich sie normaler Weise nicht mag. Bei der äußeren Rundfahrt konnte man allerdings schon eine schöne Altstadt etc. erkennen, dies wollen wir morgen dann vertiefen und den ganzen Tag erkunden. Außen herum viel Industrie und Industriehafenidylle. Wir sind auf morgen gespannt. Werden 2 Tage (3 Nächte) hier bleiben, da wir übermorgen mit dem Smart zurück nach Sevilla fahren. Ach ja, MEIN SCHIFF 3 kam auch vorhin aus dem Hafen in Cadiz.

07.10.2017 Samstag

Heute wieder  27-28 Grad bis 14 Uhr, dann über 30 Grad, am Strand richtig richtig "heiss",  gegen 20.00 Uhr ein erfrischender Wind vom Meer

Cadiz Santa Maria CP, in Cadiz heute Feiertag der Jungfrau Maria

Heute, in aller früh ging es nach Cadiz, mit dem Smart. Ein Parkplatz in Altstadtnähe, direkt am Strand war schnell gefunden. Von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr wurde Cadiz komplett zu Fuß begangen, bis die Füße qualmten :-) - die Folge, ich habe mir eine Blase oben auf dem Fuß gelaufen (selbst Schuld, dicke Lederschnürsenkel und keine Socken an).

Zuerst haben wir den Torre Tavira (Aussichtstum mit 360 Grad-Aussicht auf Cadiz). Dann ging es weiter zur Catedrale von Cadiz, Plaza de Mina sowie den sehr schönen Plaza de San Juan de Dios und durch gefühlte 1000 Gassen (Empfehlenswert: Calle de Compana). Im Nachmittag sind wir zum Strand la Caleta sowie dann weiter Castello (ein vorgelagertes Fort, zur Zeit "offizielle" nicht zu besichtigen, aber ... grins, wir waren drin). Wunderschöner Blick auf Cadiz und Skyline.


Gegen 17 Uhr haben wir uns in einem urigen Einheimischen-Restaurant mit Wein/Bier und Tapas (Käse-Schinkenkroketten, Tintenfisch/Calamaris, Riesengambas, Potatoes etc.) verwöhnen lassen. Die Rechnung fürs Essen (2 Personen) 14,80 Euro - fürs Parken 16,65 Euro :-).

08.10.2017 Sonntag

Wetter wieder blauer Himmel, in Cadiz um die 29 Grad, Sevilla noch etwas mehr (bis 32)

Sind noch in Cadiz (El-Puerto de Santa Maria), machen jedoch einen Tagesausflug nach Sevilla (110 km). 10.30 waren wir schon in Sevilla und haben direkt am Puerta de Jerez einen Topparkplatz gefunden (besser ging es nicht).


Hinweis: Für Sevilla hätte man auch einen nahelegenen CP oder einen einfachen Stellplatz im Hafen anfahren können. Wir hatten uns aber dagegen entschieden.

Die Sevilla-Tour beinhaltete wieder viele Kilometer zu Fuß durch die Altstadt. Zuerst ging es zur Catedral de Sevilla. Es war zwar wegen dem Sonntag eine Messe dort, aber den Großteil konnten wir mit ein paar Tricks besichtigen. Weiter ging es zum Alcazar, dem Königspalast. Ganz futuristisch aussehende Metropol Parasol (das größte Holzgebilde der Welt) hat ein deutscher Architekt 2011 mitten in die Altstadt (Plaza de la Encarnacion) gebaut. Von dort (ganz oben) hat man einen super Ausblick über Sevilla. Das Kneipenviertel Alfalfa, die Iglesia Santa Maria la Blanca, die Uferpromenade an der San Telmo, und vieles kulturelle mehr in der Altstadt standen auf dem Programm, bevor wir wieder zu den leckeren Tapas in der Santa Cruz durften :-)

Sevilla ist eine Großstadt mit 700.000 Einwohnern, die größte Stadt in Andalusien. Entsprechend ziehen sich die Autorouten durch die Stadt in die Altstadt. Der Vekehr in Spanien ist wenigstens hier, bei weitem nicht so wie in Deutschland, viel weniger Autos unterwegs.

09.10.2017  Montag

Von Cadiz aus geht es im Vormittag bei tollem Wetter weiter nach Tarifa. Bei Ankunft um die 28 Grad. Am Strand Wind für die Kiter, auf CP aber alles gut, wieder strahlend blauer Himmel! Im Nachmittag aber auch hier wieder 29-30 Grad im Schatten. Nachts wird es kühl (erstmals abends draussen eine leichte dünne Jacke angezogen).

Sind vom hier direkt an Tarifa auf dem CP Rio Jara. Tolle Lage, direkt am Meer, dort wo die Kite-Surfer sind. Ganz toll denen zuzuschauen. Können vom WoMo aus aufs Meer sehen.

Nun sind es nur noch 15 Kilometer bis Nordafrika. Werden es zeitlich wohl nicht schaffen, kurz nach Marokko einen Abstecher zu machen. Ist aber im Plan für die nächste Andalusientour. Bis heute sind wir 2.650 Kilometer mit dem WoMo auf Tour (ohne Smart-Kilometer)

Heute auf Ruhe gemacht und am Strand den Kite-Surfern zugesehen, anschliessend in die Wavebar und uns selbst gefeiert :-). Gleich geht es zum Steak essen :-), Tipp von den Nachbarn.


10.10.2017 Dienstag

Ein wunderschöner Sonnenaufgang und bereits um 8 Uhr 21 Grad. Es wird wieder ein wunderschöner Tag. Aber selbst die Einheimischen sagen, dass dieses gute Oktoberwetter hier vor Nordafrika, am südlichsten Zipfel Europa´s nicht immer so ist. Der CP hier in Tarifa ist eine Wucht, mit Blick aus dem WoMo auf´s Meer. Tagestemperatur im Schatten lag bei 27-28 Grad.

Tarifa

Heute früh geht es nach Tarifa, in die Altstadt und heute nachmittag ans Meer.

Marroko haben wir definitiv heute abgeschrieben, da nur bedingt Platz auf der Fähre (12.10 ist in Spanien Feiertag) und die Passregelung war nur bedingt klar. Mit Perso hätten wir nur mit einer Reisegruppe rüber gekonnt. Hinter einem Reiseführer laufen, nicht unser Ding :-).

Tarifa, eine Stadt und ein Strand für Aussteiger. Viele Junge Leute (auch Deutsche) die hier längere Zeit, oder gar für immer bleiben, alles Individualisten und teils Extrem-Kiter. So einige VW-Bulli´s stehen hier auch noch bei den Kitern am Strand :-). Die Altstadt selbst, hat mir (Peter) nicht zugesagt, da tagsüber kein Flair, keine Ausstrahlung (die Fassade von einst brökelt). Man kann anhand der vielen Bars erahnen, was hier abgeht. Das Nachtleben in Tarifa ist etwas besonderes, es beginnt frühestens ab 22/23 Uhr. Die Nacht wird zum Tag gemacht. In den Gassen spielen um Mitternacht die Kinder. Die Strände hingegen, ein Traum und Kiter überall, ein ganz besonderer "Schlag" symphatischer Leute.

11.10.2017 Mittwoch

Heute im Dunkeln aufstehen (machen wir allerdings häufig, da es hier im Süden spät hell wird). Hier in Tarifa war es heute sehr warm mit über 30 Grad. Gegen Abend zeigte sich über dem Meer ein Gewitter. In Gibraltar hatten wir leider (wie häufig dort) bis zum Mittag den Upper Rock (Affenberg) in den Wolken (schade wegen Fotos), aber dann war es wieder schön. Im Ort waren es um die 26 Grad und großteils sonnig. Heute Nacht guter Wind.

Tarifa / Gibraltar (britische Halbinsel)
Von Tarifa aus sind wir mit dem Smart die 46 Kilometer bis Gibraltar gefahren. Waren frühzeiteitig da und haben vor der Grenze geparkt, was aber heute gar nicht nötig gesesen wäre. Egal, so sind wir von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr nur gelaufen. Um 18 Uhr haben wir dann doch noch den Smart geholt, um die Halbinsel im letzten Winkel zu umrunden.

Durch die bekannte Fussgängerzone Mainstreet, dort gibt es zollfrei Ware und es reiht sich ein Parfümshop, Juwelier und Bekleidungsladen an dem nächsten. Da wir oben auf dem Rock noch wandern wollten und zu Fuß runter, haben wir uns kein Bustaxi genommen sondern sind bis zur CabelCar (Seilbahn) gegangen und von dort zur Spitze für 33 Euro (2 Pers.). bis zum "Affenfelsen". Zuerst also zum Toprock, wo die freilaufenden Affen (haben wir den ganzen Tag um uns gehabt) sich über die Touris erfreuen. Ganz so harmlos sind die Tierchen aber nicht, einige Männchen sind mega aggressiv und beissen (jedes Jahr 60 Leute deswegen ins Krankenhaus). Haben dann einige "Kanonenstützpunkte" (Battery´s) angelaufen (auch zum höchsten und schönsten: O`Hara`s Battery) und dann 1,5 Stunden steil bergab, teilweise mit Gebirgsstufen. Gibraltar selbst ist eine Betonwüste für Touristen und Frachtschiffhafen, aber trotzdem muss man Gibraltar gesehen haben :-).

Füße und Waden brauchen mal eine Pause, jeden Tag "soweit die Füße tragen" :-).

12.10.2017 Donnerstag (Feiertag in Spanien)

Nach fast 14 Tagen Sonne pur läßt heute die Sonne etwas auf sich warten, sie kommt erst ab 11 Uhr, aber dann mit bis zu 32 Grad im Spätnachmittag (mittags 28). Wichtig: es ist nach wie vor  trocken und die Temperatur war um 8 Uhr bereits 22,5 Grad.

Heute ist der letzte Tag in Tarifa!

Nach 2 Wochen vollem Programm muss mal eine Ruhetag her :-). Es wird zwar heute früh nicht zum Strand gehen, um die Streifen (Shirt und Hose) der Sightseeingtouren nachzubräunen, aber heute Mittag werden wir uns die Strände Richtung Conil de Frontera ansehen und Badezeug mitnehmen (hier sollen die schönsten Strände sein). Bis dahin einkaufen und "technischer" Dienst (Wasser beifüllen, Toilette entleeren, Abwasser, Reinigungsarbeiten, Faulenzen), grins -wenn wir es aushalten nichts zu tun :-)

Haben die Strände sogar bis Nova Sancti Petri / Playa Barrosa erkundet und zwischendurch uns mit Wein und Tapas gestärkt. Natürlich wieder keine Zeit für ein Sonnenbad gehabt :-). Sancti Petri und der dazu gehörige Barrosa-Strand sind schon top gepflegte Anwesen, wo auch nicht jederman urlaubt, grins.

Abends endlich Tarifa bei Nacht erkundet. Begonnen haben wir im Vaca Loca mit phantastischem spanischem Filet und Ibericostreifen (Pluma Iberico). Meine Meinung über Tarifa muss ich insoweit revidieren, dass das kleine Städtchen abends zum Lseben aufwacht und dann wenn alle Kneipen, Boutiquen, Restaurants geöffnet sind, dass ganze einen ganz anderen Flair hat, als tagsüber, wenn alles zu ist. Tarifa, ein Ort für Aussteiger und Nachtschwärmer :-).

13.10.2017 Freitag (oh!)


Das Wetter bei der Abfahrt in Tarifa bereits 24 Grad um 10 Uhr und der Himmel wurde immer blauer. Auf der Fahrt in die Berge wurde es wärmer statt kälter. In Ronda angekommen, waren es 32 Grad im Schatten (momentan um 21 Uhr sind es noch 24,7)

Heute Vormittag alles schnell verladen, haben wir wegen Tarifa bei Nacht vorher nicht mehr geschafft, dann noch zum Lidl, bevor es nach Ronda weitergeht. Hinter Gibraltar (genauer gesagt Milvana) ging es über 50 Kilometer in die Berge, hoch auf ca. 900 Meter, dann wieder runter und irgendwann ziemlich weit oben ging der Verlauf bis Ronda über ein Hochplateau. Der Duc hat mit seinem 3 Liter Motor und dem Smartgespann hinten dran einen super Job gemacht! Der CP in Ronda (El Sur) ist sehr sauber gepflegt und auch wieder Acsi. Platz für WoMo, Smart und Anhänger groß genug. Mit Strom 25 Euro. Sehr gutes bekanntes Restaurant mit Spezialitäten am Platz.


Nach der Ankunft ging es sofort mit dem Smart in den nahegelegenen Ort. Das Ziel, der Puente Nuevo (1751 bis 1793 gebaut, die alte Brücke hielt nur 6 Jahre und stürzte 1735 mit 50 Toten ein). Die Brücke zählt zu den Wahrzeichen von Andalusien und ist Höhepunkt einer Reise. So sind auch wir gelaufen, um das gute Stück bei Sonne zu erreichen, denn es waren Wolken angesagt. Hat aber alles gepasst. Sind auch noch runter in die Schlucht gelaufen, um von dort schöne Fotos zu machen. Dann ging es zur Stierkampfarena (hier liegt die Gründung des Stierkampfs) und weiter in die lebhafte Einkaufstraße Carrera Espinel. Die "Catedral Santa Maria la Mayor" war natürlich genau so Anlaufpunkt. 

Ronda ist ein wunderbarer Ort auf einem Hochplateau 730 Höhenmeter,  mit vielen weissen Häusern. Attribute wie Sauberkeit und Kultur sind zu finden. Über Ronda hinaus bietet das Umfeld viel Interessantes, wie die weißen Dörfer " Pueblos Blancos", den Naturschutzpark Sierra de Grazalema, Zahara de la Sierra sowie dieses WE ein Fest in Setenil (ein besonderes weißes Dorf mit übergängenden Felsen über Häusern und Gärten).

Den Caminito del Rey, den einst gefährlichsten Wanderweg der WELT,, können wir leider nicht gehen (7 km), da die Einlasskarten bis in den November vergriffen sind. Also wird auch das (wie ein Marokko-Besuch) zurückgestellt "Andalusien wir kommen wieder"

14.10.2017 Samstag

Der Tag wird wieder warm, um 9 Uhr haben wir schon 23,5 Grad und blauen Himmel. Gegen 11 Uhr sind "planmäßig" Wolken aufgetaucht die uns bis zirka 13 Uhr massiv begleitet haben (schade für die Fotos in der Umgebung der Zahara de Sierra), anschliessend wieder schön. Die Tagestemeratur lag heute zwischen 28 und 31 Grad.

Ronda CP El Sur

Wir sind heute von Ronda aus nach Grazalema ( weisses Dorf), dann über den 1.300 Meter hohen Gebirgspass nach Zahara de la Sierra mit dem Smart Cabrio gefahren. Die weitere Tour führt dann am Stausee Embalse de Zahara nach Olivera und Setenil.

Die Strecken durch die Gebirge und durch die mega kleinen Dorfstraßen waren schon ein Abenteuer für sich, aber mit Spaß. Mit kleinen Pausen (Kaffee und Erfrischungen) sind wir dann abends hier im Restaurant am CP sehr lecker essen gegangen und haben mit netten Leuten zusammen gesessen, die (so auch ein  Pärchen aus der Schweiz) schon seit Cadiz die gleiche Strecke und gleiche CP´s fahren.

15.10.2017 Sonntag

Heute ist in Ronda wieder ein wunderschöner Morgen (blauer Himmel) und bei der Abfahrt um 10.30 Uhr schon 25 Grad. Das gute Wetter ist uns heute auch bis Malaga treu geblieben, am Strand, im Nachmittag kletterte das Thermostat auf um die 30 Grad.

Wir verlassen Ronda und fahren rund 148 Kilometer über das Gebirge nach Malaga, Almaynate CP Almanat. Vorbei an Gebirgsketten und dann etliche Kilometer durch ein Hochplateau mit viel Ackerbau. Der CP Almanat ist übrigens auch wieder ein Acsi-Platz und ausnahmsweise, da sonst hier wenig Auswahl, textilfrei.

Wir sind jetzt am Mittelmeer "gelandet" und man merkt deutlich, dass sich hier schon die deutschen "Überwinterer" einfinden. Gute Ganzjahresplätze sind wie hier im Bereich Malaga schon fast ausgebucht, wir konnten mittags nur noch zwischen 6 Parzellen wählen. Mit unserem Gespann ist es hier nicht gerade einfach, die Zufahrten sind klein und wiedermal schlägt die Rezeption beim Anblick des WoMo´s mit Smart im Schlepptau die Hände über den Kopf. Zum Glück hat der Duc einen kleinen Wendekreis. Hier ganz weit, im äußersten eurpäischen Süden habe ich komischer Weise -obschon ich auf der Autobahn in Frankreich um diese Jahreszeit immer welche sehe- bisher nur ein Mal ein WoMo mit Autoanhänger gesehen. Vermutlich reisen die alle direkt zum Mittelmeer und nicht wie wir, gegen den Uhrzeigersinn über den Atlantik. Smartie´s gibt es ohnehin hier im spanischen Süden fast gar keine (spanische Smart-Cabrios habe ich auch noch nicht gesehen).

Kurz vor Malaga haben wir eine LKW Waschbox gesichtet. Waschboxen gibt es in Spanien reichlich, aber diese war wunderbar groß. "Clementino" hat sich so richtig auf eine Waschorgie für das WoMo, dem Smart und den Anhänger gefreut. Jetzt ist wieder alles tipitoppi :-) - vorher fast nur immer "Katzenwäsche".

Heute ist übrigens ein fotofreier Tag, denn wir sind direkt nach der Ankunft ab zum Strand, um unsere Kulturstreifen etwas nachzubräunen. Nach soviel Kultur sehen wir ja aus wie die Streifenhörnchen :-).

16.10.2017 Montag

Um 9 Uhr, kein Wölkchen am Himmel - und das wieder bis zum Sonnenuntergang (nach 20 Uhr), Temperatur um die 26-27 Grad

Heute geht es zuerst ein Stündchen zum Strand, der CP Almanaz liegt ja direkt am Wasser. Anschliessend ist der Hafen von Malga im Programm!

Bis zum Centrum sind es nur 30 Kilometer, mit dem Smartie kein Problem. Direkt am Hafen haben wir ein gutes Parkhaus gefunden, super zentral.

Der Hafenbereich ist vor Jahren erneuert worden und die Promenaden sind modern mit vielen kleinen Restaurants. Sind dann noch kurz in die Innenstadt und Heidi hat mit Freude die riesigen Einkaufsstraßen mit den tollsten Boutiquen gesehen. Morgen wird nun ein Shoppingtag eingelegt. Zum Abend hin waren wir in einem Traditionsrestaurant lecker Rinderfilet und Iberico essen.

17.10.2017 Dienstag

Heute ist es leider bewölkt. Es ist schon länger gemeldet, aber ab diese Nacht soll es sogar regnen. Für uns nach so langem Topwetter schon unvorstellbar :-). Soweit die Prognose, in Realität war es heute überwiegend sogar schön. Allerdings bei "nur" 23-24 Grad.

Den letzten Tag Malaga wollen wir (da bewölkt) mit dem Einkauf von Vorräten und anschließender Shoppingtour für Heidi nutzen.

Nun ist der Tag bei weitem nicht so bewölkt gewesen, aber versprochen ist versprochen, Shoppingtour ( u.a. 3 Paar Schuhe). Die Catedral von Malaga wurde trotzdem besucht :-).

Es ist HALBZEIT :-(. Nein, lassen wir nicht unzufrieden sein, wir haben ja noch den halben Urlaub vor uns und es war bisher wunderschööön.

18.10.2017 Mittwoch

Wie vom Wetterdienst versprochen ist heute der erste Regen des Urlaubs da. Ein starkes Gewitter zum Frühstück und anschliessend 2 Stunden trocken, was wir zur Flucht nach Granada genutzt haben. Dort angekommen setzte der Regen ein, bis jetzt 22 Uhr. Die Temperaturen sind auf 12-14 Grad hier oben in der Sierra gesunken. Freitag sind andauernd (für mehrere Tage) 26 Grad und Sonne pur gemeldet.

Es geht von Malaga von der Küste weg nach Granada (wieder Kultur statt Meer), in die Berge. Die Ausfahrt aus dem CP Malaga erschien abenteuerlich, da wußten wir aber noch nicht, wie es oberhalb von Granada wird :-).

Sind gut in Granada angekommen, CP ist 13 Kilometer vom Zentrum. Es fährt ein Bus, wir nehmen aber den Smart. Stehen hoch oben in den Bergen, in irgendeiner Sierra (Güejar Sierra), umgeben von riesigen Schluchten mit einem Stausee. Anfahrt war zum fürchten. Einfahrt CP (Las Lomas) Millimetersache und Trickserei. Jetzt regnet es wieder, aber wir stehen gut. Haben auch schon den Anhänger und das Womo gewaschen, sahen von Fahrt schrecklich aus. Hier in den Bergen, nahe der Sierra Nevada ist ein atemberaubender Stausee. Fahren gleich mal in die historische Stadt. Die Sierra Nevada (liegt uns gegenüber) ist mit 3500 Metern das höchste Gebirge im südlichen europäischen Festland. Ist auch ein Skigebiet. Die Alhambra, die meist besuchte Sehenswürdigkeit Europas, besichtigen wir mit vorreservierten Karten morgen!

Heute waren wir in der Catedrale von Granada (Catedral Santa Maria de la Encarnacion), auch wieder super schön. Dann haben wir auch eine königliche Kapelle (Capilla Real) besucht, die größte Königsgrabesstätte Spaniens (haben die Könige sich selbst gebaut). Dort galt absolutes Fotoverbot und Polizei kontrollierte dies mit stationierten Wachleuten, die Patrouille  liefen. Aber, Ihr kennt mich ja .-).

In meinem Leben habe ich noch nie so viel schöne Kultur (insbesondere der Mauren gesehen, was die Christen, Könige und wie sie alle heißen dann erobert und weitergebaut haben) gesehen. Macht irre viel Spaß!

Anschließend waren wir lecker spanische Rippchen in einem Brauhaus (La Cueva  de1900) essen, suuuuper.

19.10.2017 Donnerstag

Nach fast 24 Stunden Dauerregen hat es heute früh endlich aufgehört. Bis morgen soll sich auch die Temperatur wieder einspielen. Heute früh um 8 Uhr nur 10 Grad (Heizung zum Frühstück angemacht). Für die nächsten Tage ist aber, wie gesagt, wieder tolles Wetter gemeldet. Ab 11 Uhr zeigte sich heute die Sonne immer mehr und die Jacke konnte im Schrank bleiben.

 

Heute geht es in die Alhambra. Wir werden aber auch morgen noch hier bleiben und u.a. in die Sierra Nevada aufbrechen (Höhlendörfer und Skigebiet besichtigen)

Zuerst sind wir nach Granada Altstadt gefahren und von dort durch das arabische Viertel (Albaicin) die Gassen hochgegangen bis Sankt Nicolas (Plaza Mirador de San Nicolas). Auf dem Weg haben wir das Museum des verstorbenen Künstlers Max Moreau per Zufall entdeckt und sind dort zur Besichtigung des Hauses eingeladen worden, wunderschön, mit Gartenanlage, Kunsträume und Blick auf die Alhambra. Fast hätten wir die Zeit vergessen und sind gegen 14 Uhr zu Fuß quer durch die Altstadt und ebenso zur Alhambra hinauf, denn wir hatten ja den Eintritt in die Königspaläste gebucht. Die Festung ist im groben frei zugänglich, für die Paläste und Torre (Türme) benötigt man Tickets (zählen für die Paläste nur zur vorgegebenen Uhrzeit).


Es war schon ein Traum, dieses Weltkulturerbe, nach dem Vatikan (dort waren wir ja auch schon) die meist besuchte Sehenswürdigkeit zu erleben. Es waren auch relativ wenig Besucher dort, was alleine aber schon durch die Zeittickets geregelt wird. Einfach WUNDERSCHÖN, wieder eine Besonderheit auf unserer megageilen Urlaubsreise kennen gelernt. Das mußte wieder mit lecker Rippchen vom Brauhausmetzger belohnt werden :-).

20.10.2017 Freitag

Wir bleiben noch in Granada, es gibt sooo viel zu sehen, die Zeit reicht nicht :-). Das Wetter um 9 Uhr: WOLKENLOS, Granada 24-26 Grad!

Heute geht es wieder ins arabische Viertel, dann Kaffee trinken auf dem Placeta San Miguel Bajo, bevor wir in die Sierra Nevada aufbrechen.

Leider haben wir zeitlich die Exkursion zu den Los Cahorros (spektakuläre Landschaft, enger Klamm der nur über eine 63 Meter lange Hängebrücke zu überwinden ist) nicht geschafft. Auch das dann für die nächste Andalusienreise!

Sind heute doch zuerst über winzige Bergpässe zur Sierra Nevada gefahren. Das Dorf vom Skigebiet geht bis auf 2500 Meter. In der Ferne konnte man Schnee sehen. Das Dorf könnte auch irgenwo in Österreich oder Schweiz sein :-). Mercedes hat einige Transporter als Erlkönige dort den ganzen Tag rauf und runter laufen. Ist schon eine beeindruckende Bergwelt dort, aber im Winter bestimmmt total überfüllt.

Anschliessend kreuz und quer in Granada, bei 26 Grad und Sonne pur durch die Albaicin gelaufen (Stadtteil wo ehemals die Mauren sich vor den Christen zurückgezogen haben. Stand kurz vor dem Verfall, bevor die UNESCO sich dem Thema annahm, da jedes Haus ein kleines Kulturgut ist. Die Folge, unbezahlbare Häuser, der Stadtteil hat sich zum kulturellen Juwel gemausert. Haben dort wieder super lecker gegessen und anschliessend Wein mit Blick auf die Alhambra getrunken.

21.10.2017 Samstag

Der Himmel zeigt sich von seiner schönsten Seite bei unserer Abreise in Granada. Gegen 13 Uhr war die Temperatur in Almeria (Cabo de Gata) auf 28 Grad und wolkenlos.



Es geht heute 200 Kilometer weiter Richtung Almeria (Planänderung!). Die Küste bei Almeria ist traumhaft und soll laut anderen Campern gerade nicht voll sein (hoffen wir mal, dass nicht die Überwinterer dort eingefallen sind). Genauer gesagt fahren wir nach Cabo de Gata (los Escullos), mit Ort und Yachtfafen und Naturstränden. Von Saint Tropez hat uns eine Info erreicht, dass dort die von uns geliebte Ruhe leider vorbei sein wird (Herbstferien), daher kommt etwas Ruhe in einsamen Buchten gut.

Auf dem Weg nach Almeria sind wir auf halber Strecke durch eine atemberaubende Gebirgslandschaft gefahren. Überall rot/braune Felsen im wahrsten Sinne wie in einem Hobbit-Film. Einzigartig auch die Höhlenhäuser, die man bereits von der Autobahn erkennen konnte. Das Dorf Guadix liegt auf 1000 Meter Höhe und ist für seine Höhlenwohnungen bekannt. Irgendwie ist ein Besuch des Dorfes Pflicht, aber uns rennt die Zeit davon. Guadix wird in jedem Fall bei der nächsten Andaulsienreise Ziel sein.

Der CP ist sehr gut strukturiert (auch wieder ein Acsi für 19 Euro, trotz zwei Stellplätzen). Die ehemalige Vulkanlanschaft zählt zu der trockensten Gegend von Andalusien. Es ist derzeit nicht viel an Tourismus hier, Platz gibt es überall genug. Bekannt sind vor allem die Strände die sich zum Teil nur zu Fuß erreichen lassen. Hier gibt es auch ehemalige Hippistrände, die heute noch Aussteiger anlocken. Die Mittelmeerküste ist von der Landschaft, der Kultur, den Menschen nicht mit der Atlantikseite oder dem Landesinneren zu vergleichen. Ehrlich: Die Mittelmeerseite ist im Vergleich bisher nicht mein Favorit. Hier am Mittelmeer ist zwar das Meer noch wärmer, aber wir sind weniger die Wasserratten und mögen gar keinen Massentourismus (oder was danach aussieht). Wahrscheinlich mehr etwas für Familien mit Kindern und Sonnenanbetern, die andalusische Mittelmeerküste.

22.10.2017 Sonntag

9 Uhr beim Frühstück wolkenlos blauer Himmel. Heute soll auch wieder 28 Grad erreicht werden

Mit dem Smart und zu Fuß wollen wir die umliegenden Buchten erkunden, die rundum in einem riesigen Naturschutzgebiet liegen.

Die Vulkanlandschaft ist schon sehr beeindruckend, aber die Dörfer sind nicht ganz nach unserem Geschmack. Die Kutur hier hat zwar etwas mit Mauern zu tun, aber nicht mit den Mauren :-). O.k., wir haben den Abschnitt von Andalusieen gesehen und fahren bereits morgen weiter, obschon wir noch eine dritte Nacht gebucht haben.

Nach einigen Aussichtspunkten und Strandbuchten haben wir uns in einem kleinen Dorf mit einem leckeren Essen mit Meerblick wieder belohnt. Ganz in der Nähe gibt es eine Bergmassiv, welches sich für Westernfilme besonders eignet, so wurde hier auch der berühmte Western "Spiel mir das Lied von Tod gedreht". Heute dienen die Berge nur noch für touristische Westernaufführungen. Die Kulissen sind allerdings grandios. In dem Massiv bei Desierto Tabernas bietet eine Wüstenlandschaft, einzigartig in Europa! Man kann hier sogar per Pferd in alte Westernstädte einreiten. Wow, dass ist natürlich der Plan (mit einem Gesichtsausdruck wie Charles Bronson) für unseren nächsten Andalusienbesuch. Auch dass ein neues MUSS!

23.10.2017 Montag

Das Wetter hier im Bereich Almeria ist auch heute wieder gut. Wir werden nach langen Überlegungen in welche Richtung es weiter geht, nach Villajoyosa (zwischen Benidorm und Alicante) weiterfahren. Dort ist es sogar noch 2 Grad wärmer, aber ab dem Nachmittag bedeckt.


Zurück zu den Hobbits nach Guadix oder Richtung Frankreich? Da wir Kilometer machen müssen geht es heute 317 Kilometer weiter nach Villajoyosa. Der CP El Torres ein absoluter "Glamping"-Platz.

So zirka 100 Kilometer nach Almeria änderte sich die Landschaft brutal, wir verlassen Andalusien, man merkt es deutlich (sorry, es wird von der Autobahn her gesehen langweilig, uninteressant). Die Küstenorte glänzen nur noch durch Hochhäuser und Massentoursimus. Alicante welch ein Graus, Benidorm aus der Ferne, echt schlimm, nur riesige Hochhäuser: Die Promenaden sind ja meist schön, aber dahinter ist nicht unsere Welt. Zum Glück bleibt uns zu dieser Jahreszeit der Anblick von Millionen Sonnenschirmen erspart. Die ganzen Costa ... (Brava, Sol, Blanca und wie sie alle heißen), sorry, nix für mich (uns).

Villajoyosa ist ein kleiner Ort vor Benidorm, hat einen kleinen Fischerhafen und eine schöne Promenade mit vielen bunten Häusern. Ansonsten ein typischer spanischer Ferienort am Mittelmeer. Der Campingplatz El Torres ist eine Empfehlung von Landyachting und wird von einem fränzösischem Pärchen geführt. Boah, der Platz ist der Hammer, hier in Spanien wohl einzigartig und ziemlich neu.  Hier hat sich jemand echt etwas gedacht und Wert auf Qualität statt Quantität gelegt. Nicht ganz billig, aber perfekt. Und "endlich", hier finde ich nun auch die Smarts und Dickschiffe, die ich auf der Autobahn Richtung Mittelmeer sehe und "vermißt" habe. Wir sind das erste Mal kein Smart-Einzelfall, bestimmt 15 weitere stehen hier :-). Morelo darf natürlich nicht fehlen, genau so wie ein Vario 1200 für schlappe 770.000 Euro. Dies ist aber auch für die Dickschiffe ein Ausnahmeplatz und selten zu finden. Allerdings sind auch 75% der übrigen Fahrzeuge normale Wohnwagen und Wohnmobile. Außer unser Nachbar, ein Engländer mit einem 13 Meter Geschoss (Wohnauflieger) mit 2 Fahrzeugen, kompletter Holz- u. Rasenterrasse, Loungeterrasse, 4 Slideout, riesigen Holzblumenkübeln und und und.

24.10.2017 Dienstag

Villajoyosa, El Torres

Wetter wieder voll blauer Himmel und bis 28 Grad im Schatten (!).

Nach einer Nacht Schlaf muss ich sagen, der CP ist nicht nur der Hammer, er ist von Landyachting verdient zum besten Platz in Spanien erhoben worden. Hier stimmt einfach alles und einige leben hier auch wirklich das "Glamping"! Hier sind alle bemüht, besonders Rosana (aus Stuttgart), die Perle der Rezeption (Inhaber sind ein junges französischer Pärchen mit 4 Kindern). Es gibt für jede Brieftasche Plätze mit allem drum und dran, trotzdem kein Massenzirkus, alles geordnet und strukturiert sowie RUHIG! Der CP liegt direkt am Meer, vor einer kleinen ruhigen Badebucht (leider Sand/Kieselgemisch). Swimmingpool, Restaurant, alles tipitopi.

Wir bleiben heute noch in Villajoyosa auf dem Superplatz. Werden die Umgebung erkunden und am Strand relaxen, bevor es fast 800 Kilometer am Mittwoch nach Gruissan/Frankreich weiter geht. Barcelona werden wir, da wir vor 2 Jahren dort waren, auslassen, ausserdem ist uns die innerpolitische Diskussion (die Spannungen) nicht ganz geheuer. Es werden intern in Spanien schwere Demos und Ausschreitungen für Barcelona befürchtet (die deutsche Presse hält sich bei dem Thema zurück)

Heute haben wir doch (mal wieder) keinen Strandttag gemacht sondern mal eben etwas Richtung Bergfelsen am Strand spaziert. Daraus wurde dann eine kleine Wanderung bis zum oberen Aussichtsturm von Benidorm. Waren also locker mal 4 Stunden unterwegs, aber herrlich zu wandern, ein kleiner Felspass immer am Meer entlang.

Benidorm, eine Hotel- und Hochhausstadt. Wollte dort keinen Urlaub verbringen, aber die Skyline ist grandios. Es sieht aus wie irgendwo Richtung Amerika. Spektakulär, die Sicht vom Berg auf die Stadt und dem Meer. Villajoyosa ist auch im Promenadenbereich ganz nett anzusehen. Nach unserer Wanderung sind wir dort im Nachmittag zu spanischen Siesta-Zeiten essen gewesen (noch mal Tapas)

25.10.2017 Mittwoch

Die Zeit drängt, wir müssen weiter :-). Heute geht es 800 Kilometer weiter nach Gruissan in Frankreich. Der Duc muss kräftig und verlässlich arbeiten.

Ach ja, das Wetter war den ganzen Tag wolkenlos!. Allerdings ist es hier in Frankreich ein paar Grad kälter. Wird so um die 20-22 Grad liegen, für unsere gewohnten spanischen Verhältnisse "kalt" :-), brrrr.

Sind mit Smart verladen gegen 9.30 Uhr abgefahren und waren mit Pause und tanken bereits um 17.45 Uhr bereits in Gruissan auf dem Stellplatz. Super gelaufen, für 800 Kilometer.

Der Stellplatz direkt im Hafen (4 Ventes) liegt zentral, am Meer, am Hafen und am Ort. Es gibt fast 150 Stellplätze für WoMo´s und gegen 18 Uhr waren fast alle belegt. Hätten wir niemals um diese Jahreszeit gedacht (ja ja, die Spanien-Überwinterer). Hier ist aber auch tatsächlich ein Zwischentreff aller Spanien-Überwinterer, wir sind "gefühlt" die einzigen, die noch arbeiten müssen. Unser Smart ist auch in guter Gesellschaft, es stehen noch 9 weitere Smartanhänger hier :-).

Heute wird nicht mehr viel gemacht. Ein Steak auf den Aussengrill und ein Glas Wein. Morgen geht es in aller Ruhe Richtung Saint Tropez weiter (mit WoMo-Wäsche, tanken und Großeinkauf -sind ja noch über eine Woche unterwegs :-).

26.10.2017 Donnertsag

Das Wetter morgens um 8 Uhr in Gruissan, 19 Grad, aber neblig. Nebel lockerte ab 11 Uhr auf und bei der Ankunft in Saint Tropez um 14 Uhr lachte die Sonne bei blauem Himmel, aber mit "kühlen" 20 Grad (aber es soll wieder wärmer werden!)

Die Fahrt über 380 Kilometer war recht easy, so dass wir nach der Abfahrt um 10 Uhr bereits um 14 Uhr im "Hafen" von Saint Tropez eingelaufen sind. Dann zuerst in Cogolin eine Waschorgie für´s WoMo, tanken und so weiter. Die Cote Azur begrüßt uns von Saint Maxim aus nach Saint Tropez mit blauem Meer und blauem Himmel, jetzt kommt eine Woche "Nachurlaub" :-)

Nachdem wir auf unserem traditionellem Stellplatz angekommen sind, zuerst mal in Ruhe eingerichtet und liebe Freunde "TBS" begrüßt. Gequatscht und erzählt, plötzlich wurde es dunkel :-).

Schnell noch ein Steak auf den Grill und rein ins gemütliche WoMo. Stehen hier wieder auf unserem Stammplatz zwischen Palmen, Oleander, Bambus, Wein, Oliven usw, ca. 80 Meter vom Meer :-). Marc, unser Sohn, hat sich mit Freundin und einem weiteren Pärchen für Samstag angesagt, FREU!

27.10.2017 Freitag


Die Nacht war wunderbar ruhig hier in Saint Tropez, aber zum Frühstück auch nur 12 Grad. Die Sonne gab ihr bestes und der blaue Himmel auch, so es ab 10 Uhr schön warm wurde. Über Mittag ging es dann auf 23 Grad.

Tja, es wird ruhiger, man merkt es auch hier am Blog, die letzte Urlaubswoche ist zum Erholen da :-). Wir bleiben in der Bucht von Les Tamaris bei Saint Tropez und fahren heute über Tag nicht in den Ort. Heute beginnt über das WE die "Braderie". Ein wahnsinniger Sommerschlußverkauf, der tausende Schnäppchenjäger lockt. Obschon es sich bei Markenartikel auch echt lohnt!

Sind um 11 Uhr bereits zum Strand und haben etwas gegen unsere Kulturstreifen getan :-). Es war wunderbar leer, bei herrlichem Wetter am Strand. Um 14.30 Uhr dann im Strandrestaurant Neptune lecker essen gegangen.

Im Spätnachmittag schnell unter die Dusche und dann doch noch ab, in den Ort, nach Saint Tropez. Puh, Menschen, Menschen, alles wegen der Braderie. Zum Glück war es gegen Feierabend und der überwiegende Teil war auf dem Heimweg, so dass wir direkt am Place des Lices einen begehrten Parkplatz gefunden haben. Weiter zum Senequir, ein Gläschen Wein, im In-Lokal am Hafen (sehen und gesehen werden). Zwei preiswerte, einfache Gläser(!) Wein  für 30 Euro :-), dass ist auch Saint Tropez. Aus dem Sitzen heraus ein tolles Foto vom Sonnenuntergang zwischen den Segelschiffen geschossen. Auf dem Nachhauseweg noch schnell ein paar Schuhefür Heidi (das dritte Paar im Urlaub) und wieder zurück zum WoMo.

28.10.2017 Samstag

Heute früh war es kurzfristig bewölkt aber gegen 13 Uhr war der Himmel blau und gut warm (ca. 23 Grad)

Da heute Anreisetag der "Kinder" (Marc mit Freundin Christina sowie Gerhard und Anne) war, haben wir zuerst alles für die Ankunft hier auf dem CP vorbereitet und sind dann noch kurz nach Cogoglin einkaufen gewesen.

Bereits kurz vor 14 Uhr kam die Horde angeflogen und wir haben uns sehr gefreut. Nachdem alles ausgepackt und der Strand erkundet war, haben wir ausgiebig mit Gambas, Käsegriller, Steak, Paprika usw. gegrillt, bis in den späten Nachmittag.

Natürlich ging es im Anschluß noch schnell in den Ort, wo Carmen und Robert eine Party auf ihrer Yacht gaben. Abends dann gemütlich bei einem Wein vor dem WoMo gefachsimpelt.

29.10.2017 Sonntag

Wieder ein sonniger Tag! Die Temperatur liegt um die 23-24 Grad zur Mittagszeit.

Die "Jugend" hat heute selbst die Gegend erkundet und war anschliessend zur Bucht Escalet, sich austoben.

Heidi und ich sind nach Collobrieres, dem Dorf in den Bergen (Massiv Maures), wo es bekannterweise die weltbesten Maronen gibt. Die Nebenstrecke dort hin ist schon spektakulär, Schluchten, Weinfelder, Wälder, absolute Einsamkeit, gerade ein Fahrzeug paßt üuf die einsame Paßstrasse.

Im Ort fand an diesem Wochenende das Maronenfest statt. Das Dorf wird komplett gesperrt und gleicht einem riesigen Wochenmarkt mit vielfältigen Speiseständen. Es gibt vom Maronenbier, Maroneneis, Maronenkonfitüre, Maronencreme und und und, alles eine Delikatesse. Natürlich auch herzhaftes, mit Maronensoße :-). Auf dem Rückweg sind wir dann einen Bergpaß (an der Cote Azur!) bis auf knapp 800 Meter hoch, zur Kapelle St. Angel. Es ist eine Kapelle, die einem heiligen Engel seine Bewandnis verdankt (die Bewohner errichteten diese als Dank für verbrachte Wunder).

30.10.2017 Montag

Wolkenloser Himmel vom Frühstück bis zum Sonnenuntergang. Temperatur um die 23 Grad.

Saint Tropez, Les Tamaris noch bis Donnerstag

Marc ist mit Christina und den anderen Zweien direkt nach dem Frühstück Richtung Cassis zu den Calanques (einschl. Sonnenuntergang von der Route de Cretes) gefahren. Abends Moule Frites im Hafen.

Wir haben den schönen Tag für ein ausgiebiges Sonenbad genutzt und anschliessend kamen noch Kurt und Bettina zu Besuch. Unseren obligatorischen Wein im Senequier durfte am Abend natürlich nicht fehlen :-).

31.10.2017 Dienstag

Heute wierderum ein schöner Tag mit blauem Himmel, 23 Grad und Sonne von morgens bis abends

Stehen weiterhin bis Donnerstag Les Tamaris in Saint Tropez. Nachdem der "Braderie-Wahn" wird es endlich schon gemütlich ins Saint Tropez :-)

Nach unserer obligaorischen Frühstückstafel vor dem WoMo sind Heidi und ich zum Wochenmarkt am Place des Lices. Anschliessend dann, nachdem die Geschäfte wieder vernünftig zu besuchen sind, gab es für Heidi die von mir versprochenen ausgiebige Shoppingtour, welche sie dann auch auch genutzt hat :-).

Nach der Mittagszeit dann noch eine runde zum Strand, das schöne Wetter weiter geniessen, bevor wir zum Wochenende wieder in Deutschland sind. Heute Abend geht es noch mit der ganzen Mannschaft lecker Essen, bevor Marc mit Christina und Gerhard sowie Anne gegen 22 Uhr Richtung Köln abfahren (wollen noch in der Nacht bis Lyon fahren und dort zwischenübernachten).

01.11.2017 Mittwoch

Es ist wirklich wie in einem Märchen, wir haben immer noch Top-Wetter, Sonne, blauer Himmel, um die 23 Grad.

Les Tamaris, Saint Tropez

Heute früh das Weingut Chateau des Marres in der unmittelbaren Nachbarschaft besucht und uns "eingedeckt". Alleine der optische Anblick des Weingutes ein Hochgenuß, erst recht, wenn man den Wein probiert hat, kann man nicht wiederstehen.

Es geht nun hier schon ruhiger zu, jetzt wo die "Jugend" wieder abgereist ist. Heidi konnte nicht schlafen, da zum großen Shoppingglück noch eine Handtasche fehlte, also noch mal schnell nach Saint Tropez. Zum Glück hatte die besagte Boutique noch trotz heutigem Feiertag in Frankreich offen. Ab heute schliessen hier viele Geschäfte, man merkt es jetzt deutlich, die Saison geht zu Ende, auch hier an der Cote Azur. Zum Glück blieben noch 2 Stündchen für den Strand (die Tage werden jetzt nach der Zeitumstellung schon extrem kürzer)

02.11.2017 Donnerstag

Heute früh um 7 Uhr war es in Saint Tropez kurz bewölkt, aber um 9 Uhr wieder Sonnenschein.

Tja, ob wir nun wollen oder nicht, so langsam müssen wir uns auf den Heimweg machen, heul, schluchz, alles viel zu kurz (grins).

Sind um 9 Uhr in Saint Tropez gemütlich abgefahren und hatten bis Bulgneville (grobe Nähe Dijon) auch nur gutes Wetter und wenig Verkehr. Selbst Lyon ging relativ gut. Mit kleiner Tankpause haben wir für 760 Kilometer 8 Stunden und 15 Minuten gefahren (mit Smartie hinten dran). Alles gut gelaufen, wenn man berücksichtigt, dass 30 Kilometer Landstrasse und etliche Mautstellen auch auf dem Weg lagen.

Im Bereich Macon bzw. Bourgogne kam kurzfristig wieder Fernweh auf. Die Gegend dort ist soooo schön und wir düsen auf der Autobahn nur vorbei, aber die Bourgogne und Macon stehen auch auf der langen Reiseliste :-)- Vielleicht mal ein verlängertes sonniges Wochenende ohne WoMo. Sind heute Abend in Bulgneville, am kleinen See, auf unserer Geheimstellfläche, nicht da wo die anderen stehen :-).



03.11.2017 Freitag

Bulgneville: Die Nacht war kühl mit 9 Grad. Viel besser war es morgens um 8 Uhr allerdings auch nicht. Etwas Frühnebel, im Lauf der Fahrt Richtung Aachen wurde es sonniger, aber auch nicht viel wärmer.

Die Nacht in Bulgneville war ungewohnt "unruhig". Eine Horde betrunkener Jugendlicher randalierten bis 0 Uhr nicht unweit vom Stellplatz. Bei soetwas bin ich immer sprungbereit, um einzuschreiten, was nicht gerade den Schlaf fördert :-). Um 9 Uhr sind wir dann Richtung Heimat, die letzte Etappe, gefahren.

Die letzten 380 Kilometer haben wir dann auf einer Pobacke abgefahren und sind um 14 Uhr in Aachen eingelaufen.

Auspacken, Wäsche waschen, WoMo säubern, Anhänger und Smart ebenfalls, was jammere ich, dafür war es über 5 Wochen einfach wunderbar. Abschliessend: Es war der schönste Urlaub (mit dem besten Wetter) unseres Lebens!! Dafür sind wir sehr sehr dankbar (auch, dass alles absolut problemlos verlaufen ist).

36 Reisetage

6.000 WoMo-Kilometer, 1.800 Kilometer mit dem Smart

1 (!) Regentag, sonst fast nur Sonne und blauer Himmel - Temperaturen zwischen 23 und 36 Grad



E N D E (haben fertig!)

Im Laufe der Reise haben wir allerdings minimale Abweichungen von der Plantour (siehe Skizze) gemacht!