HPM.Zimmermann
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Wohnmobile 

Im Jahr 2000 kauften wir nach 2 Wohnwagen unser erstes WoMo,  einen Challenger 191 (6,92 Meter) mit großer Heckgarage, Heckbett (aber noch quer), Viererdinette und Alkoven. Einfach, geräumig wie ein Möbelwagen :-), ohne viel Schnickschnack aber auch ohne irgendwelche Probleme (bis auf das Thema fünfter Gang, welches bei dem Duc in dem Baujahr fast schon Alltag war). Der kleine 50 ccm Motorroller oder Fahrräder paßten bequem in die Heckgarage.

2006 kam dann ein Weinsberg Metor 690 (7 Meter), der schon etwas edler verarbeitet war und reichlich Platz an der Sitzgruppe bot. Der2,8 Liter Motor hatte einen guten Durchzug. Der Alkoven war riesig und das Heckbett zu dem Zeitpunkt noch quer. Der auf 80 ccm getunte Yamaha-Motorroller wurde zu klein und wir kauften uns einen Piaggio XEVO (auf 210 ccm getunt), ein fettes und großes Teil um die 200 KG, welches dann (teils auch noch mit dem kleinen Roller zusätzlich) auf dem Motorradanhänger schön hinter dem Meteor lief (problemloses Handling).

Dem Modetrend folgend kauften wir 2012 einen Eura Integra Style (7,50 Meter). Da Marc keine Ambitionen zeigt nochmal mitzufahren, wählten wir eine vollintegrierte Version, diesmal mit Längsbetten (wollen wir nie mehr missen, auch wenn es zu Lasten des Wohnraums geht) und für den "Not"-gast gibt es ein großes Hubbett (wollen ja niemanden ausquartieren). Der 3 Liter Duc verrichtet sehr gute Arbeit und unser kleines Smart-Cabrio merkt man gar nicht hinten dran. Die Vorteile des Cabrio´s im Urlaub, gegenüber einem Motorroller, überwiegen und als eingespieltes vorausdenkendes und vorausschauendes Team ist das Mitführen des PKW-Anhängers für uns absolut gar kein Thema, geht prima.

Die große Panoramascheibe ist ein völlig neues Fahr- u. Wohngefühl, hat aber auch ihre Eigenarten, da sie sehr kontaktfreudig ist ("Hallo Stein, schön Dich zu sehen, komm schlag ein"). Bedingt durch die langen Betten haben wir in diesem WoMo eine riesige Heckgarage, absoluter Wahnsinn.


Projekt VW T4 (Ende 2017 verkauft)

Im Jahr 2010/11 bauten wir für unseren Sohn einen VW T4 Baujahr 1998 zu einem "Rennbett" um. Nach der Masterprüfung ging es mit dem Eigenumbau dann für einige Wochen und Monate in den Süden, Richtung Korsika. Der Bulli ist (heute zum Glück) ein Benziner (grüne Plakette) mit einem 2,5 Liter Motor (Audi 5 Zylinder, unverwüstlich!). Neben Stellflächen und Unterschränken ist neben einem großem Bett ein kleiner Küchenbereich verbaut, in dem man alle notwendigen Dinge für einen Campingurlaub vorfindet. Dank Kühlschrank, Solarpanel, Markise, Ausstellfenster, Mini-TV usw sind noch ein paar Annehmlichkeiten verbaut worden. Ein Motorradträger (Anhängerkupplung bis 115 KG) macht es möglich neben Fahrrädern auch einen Motorroller mitzunehmen.  Mittlerweile hat unser Rennbett schon einige Touren Richtung Korsika problemlos gemeistert und ganz neben bei Europa (Frankreich, Slowenien, Kroatien, Tschien, Österreich, Schweiz) durchquert. Leider haben wir uns von dem technisch einwandfreien Bulli gerennt, da er einfach zu wenig gefahren wurde und Marc momentan Flug- und Fernreisen bevorzugt.

Komplette Änderung ab Januar 2021! 

Lange haben wir überlegt, fahren wir den Integra weiter oder "ändern" wir etwas. Der große Integra sicherlich ein schönes und geräumiges Wohnmobil, aber (vor allem mit dem Smart im Schlepptau) recht unhandlich in Städten, Bergen, Päßen, Fähren, Inseln etc. Man musste immer sehr vorausschauend fahren, hatte aber immer sein kleines Cabrio mit dabei. Da die Zeit der Motorroller und Motorräder seitens Heidi nicht mehr wiederkommt, sind wir also auf ein Fahrzeug (zusätzlich zu den Pedelecs) insoweit angewiesen, da wir irre viel unternehmen und keine Strandlieger sind, wir müssen immer Neues entdecken, uns hält es nicht an einem Platz. Wir haben es nun wie folgt gelöst:

1.) Einen Kastenwagen (6,36m) mit Einzelbetten, Dusche etc., alles wie in dem großen Integra, aber dafür kleiner und vor allem schmaler. Ich (Peter) nenne es Rennbett. Ein KaWa um schnell Strecke zu machen und auch in die Städte reinzufahren, ein wendiges Fahrzeug für Korsika und mehr. Per Zufall wurde das Neufahrzeug kurz vor Weihnachten beim Händler angeliefert und trotz Corona-Pandemie konnten wir sofort zuschlagen. Seit der zweiten Januar Woche ist unser Kastenwagen (V697 Chausson VIP mit allen Extras) unser neues Fuhrparkmitglied.

2.) Damit wir bei langen Urlaubsreisen (insbesondere in den nächsten Jahren) nicht auf räumliche Größe verzichten müssen, ist noch ein Fendt 560 SFR dazu gekommen. 2,50 Meter Breite (2.000 kg) ist schon der Wohnluxus pur. Die Ausstattung wie ein Wohnmobil! Da wird kein Zelt oder Gartenzwerg dran kommen, nein, er ist flexibel zum fahren (Andalusien lässt grüßen) ausgestattet mit Markise, Dusche, Wassertank. Kombitherme, L Küche und und und, wirklich wie ein WoMo, er fährt auch alleine -elektrisch mit Mover. Zu diesem Neuwagen sind wir  letzter Sekunde Ende Dezember gekommen. Das neue Zugfahrzeug hatten wir uns kurz vorher schon dazu passend gekauft, einen KIA SUV mit allem Komfort für den Süden (mit klimatisierten Sitzen, riesigem Glasschiebdach) usw.

3.) Da Heidis Smart-Cabrio nun auch nicht mehr im Anhängebetrieb mit auf Reise muss, haben wir uns auch von diesem getrennt und uns ein kleines E-Fahrzeug (Twingo Vibes) zugelegt. Und für den Fall der Fälle kann der KaWa auch diesen kleinen oder auch den SLK ziehen, da mit dem Maxi-Fahrwerk 3.000 Kg gezogen werden dürfen.

Sorry, wenn das sich alles etwas viel anhört, aber wir wollten, so lange es noch geht, neuen Schwung in unser Urlaubsleben bringen und getreu unserem Motto "Träume nicht Dein Leben, lebe Deine Träume" uns noch einmal Wünsche erfüllen.